Als das Märklin Digital-System 1985 vorgestellt wurde, basierte es auf einem von der Firma Motorola veröffentlichten Protokoll, mit dessen Hilfe man über 2 Leitungen bis zu 81 Empfänger adressieren konnte. Dazu verwendete man am Coder und Decoder zur Adressierung insgesamt nur 5 Pins, die mit 3-wertigen (trinären) Zuständen [Ein, Aus, Offen] belegt waren.
Als das Märklin Digital-System 1985 vorgestellt wurde, basierte es auf einem von der Firma Motorola veröffentlichten Protokoll, mit dessen Hilfe man über 2 Leitungen bis zu 81 Empfänger adressieren konnte. Dazu verwendete man am Coder und Decoder zur Adressierung insgesamt nur 5 Pins, die mit 3-wertigen (trinären) Zuständen [Ein, Aus, Offen] belegt waren.
Anfangs verwendete Märklin die von Motorola angebotenen Chip 45027 (Decoder) für seine Decoder. Schnell wurden aber kundenspezifische Chips (ASICs) eingesetzt, die es ermöglichten, gewisse periphere Schaltungsteile direkt zusätzlich zu integrieren. Alle Chips basierten aber auf dem ursprünglich von Motorola publizierten Protokoll, das als MM-I bezeichnet wurde.
Schnell war aber klar, dass man mit dem MM-I Protokolll aber keine weiteren Ergänzungen machen konnte. So wurde dann auf der Motorola-Basis eine Protokoll-Erweiterung vorgenommen, die es z.B. ermöglichte, bis zu 4 separate Funktionsausgänge zu steuern. Gleichzeitig wurden noch einige andere Unzulänglichkeiten beseitigt, die speziell für den Modellbahnbetrieb wichtig waren. Dazu zählte u.a. die "absolute" Adressierung, die es ermöglichte, dass der Decoder immer synchron zur Fahrtrichtung der Steuerung arbeitete.
Detaillierte Hintergründ-Infomationen: