![]()
Die E50 in der Märklin-Startpackung [29500] wird mit einer Standard-Lichtsteuerung für Stirn- und Rücklicht ausgeliefert. Wer vorbildlichen Betrieb machen will, kann die Lichtsteuerung umbauen.
Grundsätzliches
Die E50 in der Märklin-Startpackung [29500] wird mit einer Standard-Lichtsteuerung für Stirn- und Rücklicht ausgeliefert.
Wer vorbildlichen Betrieb machen will, hat somit leider keine Möglichkeiten,
- die Schlusslichter bei anhängenden Wagen abzuschalten
- bei Doppeltraktion die richtige Beleuchtung einzuschalten
- einen Lokzug richtig zu beleuchten und
- das Doppel-A-Licht im Rangiermodus einzuschalten
Gehäuseabnahme
Bevor wir an das Innenleben heran kommen, müssen wir das Gehäuse abnehmen. Dazu werden die beiden auf der äußeren Rahmenseite am rechten/linken inneren Ende des Drehgestellrahmens gelöst. Danach kann das Gehäuse nach oben abgenommen werden.
Der Decoderträger
Der Decoderträger ist mit ettlichen SMD-Bauteilen bestückt. Auffällig ist aber, dass auch recht viele PADs unbestückt sind, hier hat man bei Märklin also der Startpackung geröhnt und eine abgespeckte Platine eingebaut - ist ja auch teuer genung so eine Startpackung.
Eine genauere Untersuchung der Decoder-Trägerplatine zeigt, dass in die Lok eine neue Platine als vereinfachte Bestückungsvariante eingebaut wurde, die bereits eigentlich die seit 2010 bei Märklin-Loks anderer Baureihen anzutreffene Funktionalität der erweiterten Lichtsteuerung beherrscht - nur hier ist das alles nicht vorhanden.
Platine
Analyse
Ich habe mir die Platine mal genauer angesehen und den Schaltplan aus dem Leiterbahnverlauf und den SMD-Gehäusen zurückentwickelt - "reengeneered", wie man heute sagt. Die Platine ist danach grundsätzlich für den erweiterten Lichtwechsel vorgesehen, nur eben nicht komplett bestückt.

Es wurde aber schnell klar, welche Bauteile fehlen und nachbestückt werden müssen, um die volle Funktionalität zu bekommen.
Download
{reg R}| Wenn sie sich anmelden / registrieren, können sie den vollen Umfang dieser Web-Seite mit weiteren Detail-Informationen ansehen. |
| If you login / register , you will have a total look to this website with even more detail information. |
Der erweiterte Lichtwechsel
Dabei gelten folgende Funktionen:
- Fx1 = Abschaltung des Führerstandes vorne
- Fx2 = Abschaltung des Führerstandes hinten
- Fx1+Fx2 = Rangierlicht -> A-Licht an beiden Führerständen
Der Umbau
Der Umbau ist nur mit dem Einlöten der fehlenden Bauteile machbar.
Was wird benötigt ?
Bauteile-Upgrade-Pack für die Märklin E50 der DB aus Startpackung 29500.
Die Lokomotive E50 aus der "Digitalen Mega-Start-Packung [29500] besitzt nur die Standard- Lichtsteuerung ws/rt. Durch Nachrüsten einiger Bauteile kann der bei Märklin seit 2011 verwendete "Erweiterte Lichtwechsel (siehe unter Hinweise)" gewonnen werden, da die Decoderträgerplatine bereits teilweise vorgerüstet ist.
Was sollten sie beachten ?
Wer sich das SMD-Löten nicht zutraut, der hat zwei Möglichkeiten:
- Zusenden der ganzen Lok
- Zusenden der Platine - kostensparender vorher Ablöten aller Anschlüsse an der Platine
In allen Fällen, mache ich gerne ein Angebot.
Download II
Der Decoder
Decoder
Ansicht
Schnittstelle
Die Platine ist mit einer 2x11-pol. (22) Lochreihe ausgestattet, auf der oben eine passende Steckbuchse aufgelötet ist.
|
||
|
Diese Montageform ist bei Märklin/Trix die Standard-Variante.
|
Merkmale
| Merkmal: | Ausführung | Bemerkung |
| Material: | Epoxyd-Glasharzgewebe | |
| Grund-Format: | rechteckig | |
| Abmessungen: | Dicke: 1,0mm, Länge: 23mm, Breite: 15,5mm | |
| Lötstopplack: | hellgrün | |
| Bestückung: | beidseitig | |
| Leiterbahnführung: | beidseitig mit Durchkontaktierungen | |
| Mult-Layer / Anzahl: | ja / mind. 1 | |
| PAD-Anschüsse: | 10 PADs für Kabel-Schnittstelle, 4 PADs für SUSI-Schnittstelle | Details siehe Anschlüsse |
| Aufkleber: | - / - | |
| Aufdrucke: | - ? - | |
| Ersatzteilnummer: | - / - |
Anschlüsse
ext. Ausgänge
| ext. Decoder-Ausgänge - teilbeschaltet | ||||||||||
| Motor | physikalische Funktionsausgänge | |||||||||
| Ausgang | AUX0 | AUX1 | AUX2 | AUX3 | AUX4 | |||||
| Typ | bidirectional | OC | OC | TTL | TTL | |||||
| Schaltverhalten im aktiven Zustand | OC = open collector .... gegen Elektronik-Masse (activ-low) | TTL=Logik-Pegel(+5V) | ||||||||
techn. Daten
- Betrieb mit NMRA DCC und 14, 28 und 128 Fahrstufen
- Betrieb mit Motorola® und 14 Fahrstufen(*)
- Betrieb mit analoger Gleich- und Wechselspannung(*)
- automatisce Erkennung der Betriebsart und automatischer Umschaltung während des Betriebs
- 2 richtungsabhängige Lichtausgänge, mit je 180 mA belastbar
- 2 frei verfügbare Funktionsausgänge (F1 und F2), mit je 180 mA belastbar
- Summenstrom aller 4 Ausgänge: 350 mA
- Motorendstufe: Belastbarkeit 1,1 A, Überstromgeschützt
- Gesamtbelastbarkeit des Decoders: 1,2 Ampere
- Größe(L-B-H): [23 x 15,5 x 6,5] mm
Sonstiges
Wenn sie an der Vervollständigung dieser Webseite zu diesem Thema, Punkt, etc. mitarbeiten wollen/können, dann senden sie mir bitte
- ihre Informationen
- Bilder des Modells
- Bilder des Decoders
- etc.
einfach an meine - im Impressum hinterlegte - eMail-Adresse.
Für ihre Mitarbeit bedanke ich mich schon einmal hier im Voraus.
Ausgangslage
Wenn man die Lok aufgleist, meldet diese sich - dank des mfx-Decoders - gleich an.
Um definierte Ausgangszustände zu erhalten ist ein Decoder-Reset sinnvoll.Dazu haben die unterschiedlichen Zentralen teils eigene Lösungen, so dass ich darum bitte, in der Dokumentatiuon der Zentralenachzusehen, wie man das macht.Nach dem Reset wird die Lokomotive mit ihrer Ausgangskonfiguration auf der Zentrale angezeigt.
In unseren Fall sehen wir, dass lediglich zwei Geräusche und die ABV und die Stirnlicht-Funktion angezeigt werden. Um unsere neuen Funktionen auch steuern zu können, müssen wir also ein bischen an der Decoder-Konfiguration "herumschrauben".
Symbol-Mapping
Zunächst konfigurieren wir die für die neuen Funktionen notwendigen Symbole für die Anzeige. Das hast den Vorteil, dass wir diese dann schon beim späteren Funktion-Mapping in der Anzeige sehen können.
Da wir ja auch den decoder-internen Rangiergang (1/2 Vmax) verwenden wollen, müssen wir das Symbol für den Rangiergang - die Schildkröte - festlegen.
Ferner müssen wir auch die Symoble für die Beleuchtung der Führerstände 1 und 2 nach gleichem Muster festlegen. Jetzt noch das Freigabe-Häkchen setzen Nun noch die Konfiguration in den Decoder schreiben und Teil 1 ist vollbracht.
Function-Mapping
Um die neuen Funktionen in der Fahrtregleranzeige auch nutzen zu können, muss das Funktion-Mapping [FM] im Decoder noch angepasst werden.
Da AUX3 und AUX4 im Decoder für das Sound-Modul konfiguriert sind, können wir die Ausgänge AUX1 und AUX2 für unser Vorhaben nutzen.
Zum Glück werden diese bereits auf der Platine über eine Verstärkerstufe geschleift, so dass wir die Ausgänge ohne weiteren Verstärkungsaufwand verwenden können.
Desweiteren kann - wie hier abgebildet - der Lokomotive auch einen "echter" Rangiergang bekommen, was durch einfaches Anklicken der entsprechenden Kästchen im FM realisiert wird. Nun noch einmal die Konfiguration in den Decoder schreiben und Teil 2 ist auch vollbracht.
Ergebnis
Wenn alles richtig gemacht wurde, dann wird das Fahrpult nun aktualisiert und hinter den nun auch sichtbaren neuen Icons sind die Funktionen abrufbar.
![]() |
Licht am Führerstand 1 | abschalten | |
| Licht am Führerstand 2 | abschalten | ||
| Rangierlicht | Doppel-A | ||
| Rangiergang | 1/2 Vmax |
Abschlussarbeiten
Nach dem erfolgreichen Test, können wir nun wieder das Obergehäuse aufsetzen. Dabei bitte beachten, dass der Führerstand 1 auf die Seite kommt, wo der Schleifer im Drehgestell montiert ist. Die Gehäuseschrauben nicht zu festanziehen und - feddisch.
Fazit
Nun hat auch die vereinfachte Ausgabe der Startpackungs-Lokomotive die Lichtsteuerung, die seit 2011 bei Märklin in vielen neuen Lokomotiven Standard ist. Somit kann man auf der Anlage nun wieder ein bisschen näher am Realbetrieb sein.
Damit wünsche ich nun viel Spielspaß.

Eine digitale Startpackung beinhaltet nicht nur viel "Material" und Spielspaß, gerade letzterer lässt sich noch steigern, wenn man sich z.B. mal die E50 aus der großen Mega-Digital-Startpackung "Bundesbahn" [29500] vornimmt.
![]()
Eine digitale Startpackung beinhaltet nicht nur viel "Material" und Spielspaß, gerade letzterer lässt sich noch steigern, wenn man sich z.B. mal die E50 aus der großen Mega-Digital-Startpackung "Bundesbahn" [29500] vornimmt.
Modelle - Übersicht
BR150-E50 Modelle von Märklin/Trix
Märklin-Modelle der BR150-E50 der DB
Trix-Modelle der BR150-E50 der DB
Details
In 2010 kündigte Märklin eine neue, große Mega-Digital-Startpackung "Bundesbahn" mit einer der damals neuen, digitalen Steuerzentrale CS2, diversen Schienen und Weichen für ein großes Gleisoval, sowie 2 Zügen an. Als Lokomotiven waren eine E50 mit 5 Güterwagen und eine Schlepptender- Dampflok BR 50 mit 4 Umbauwagen der DB dabei.
Während die Dampflok mit einem Vollsound-Decoder mit vielen Funktionen ausgerüstet war, konnte die E50 von der Ausstattung her nicht mithalten, da sie doch recht "abgemagert" daher kam.
- So hatte sie keinen Vollsound-Decoder, sondern nur einen normalen mfx-Decoder und ein kleines Sound-Modul [DVM09] an Bord.
- Auch die Lichtsteuerung der Lokomotive entspricht lediglich dem Standard, d.h. ohne die damals gerade aufkommende, erweiterten Schaltfunktionen der Führerstände und des Schlusslichtes.
- Außerdem besitzt die E50 keine voll funktionierenden Stromabnehmer.
- Obwohl die Loks alle mit den zeitgemäßen mfx-Decodern ausgestattet sind, fehlt ihnen auch im Funktion-Mapping - ganz märklin-typisch - wieder der im Decoder bereits vorhandene Rangiergang.
Umbaumöglichkeiten
Eine genauere Untersuchung der Decoder-Träger-Platine in der E50 zeigte aber, dass die Platine auch schon für die erweiterte Lichtsteuerung ausgelegt ist, aber - durch eine nicht komplette Bestückung - entsprechened "abgemagert" wurde, um auf Startpackungs-Niveau zu kommen und den Lichtwechsel zu vereinfachen.
Fazit
Somit bietet sich wieder zusätzliche Bastel- und Verbesserungspotentiale, die es zu heben gilt.


Durch die darunter liegenden Lochreihen 

