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  maerklin insider logoMärklin Insider-Club
Jahr 2006/2007 / #1
 

MHI logoMärklin Händler Initiative / MHI
Sondermodell 1 des Jahres 2006/2007
DB-Fluegelrad-100maerklin_insider_logo

techn. Übersicht

zum Modell des/der Diesel- Triebzugs

der Baureihe BRVT08.5 der Deutschen Bundesbahn (DB) als Variante in bordeaux-rot/silbern/schwarz er Farbgebung.


Gebaut von Hersteller: MAN (Motorwagen), Donauwörth, Rathgeber (Mittel- und Steuerwagen)


als Versuchs-/Serienlokomotive aus dem Typenprogramm der Deutschen Bundesbahn / (DB).

Epoche: III, Betriebsnummer: VT,VM,VS 08 502


Mit DB-Flügelrad-Logo und als Ergänzung mit zusätzlichem Weltmeisterwagen [42080/24608]


VT08.5 - Diesel-Triebzug [39080/Eierkopf] der Deutschen Bundesbahn Mitte 1950er Jahre mit ergänzendem 'Weltmeister'-Wagen [42080]

VT 08.5 - "Früher Bundesbahn-Paradezug und das Wunder von Bern


Die ersten fünf Garnituren der Schnell-Triebwagenzüge VT 08 standen der Deutschen Bundesbahn bereits während des Sommerfahrplans 1952 zur Verfügung.

Die Überlegungen zur Neuentwicklung von Diesel-Triebfahrzeugen mit hydraulischer Kraftübertragung hatten schon bis zur Gründung der Bundesbahn zurückgereicht. So entstanden bis 1953 für den hochwertigen Fern-Schnellverkehr im Rahmen des Neubauprogramms 13 dreiteilige Züge der ersten Bauserie.

In einem zweiten Baulos kamen bis 1954 noch sechs Maschinenwagen mit Speisewagen-Einrichtung und sieben Mittelwagen hinzu. Diese Einheiten dienten vorrangig zur Verlängerung der vorhandenen Züge auf vier- und fünfteilige Zusammenstellungen mit Triebköpfen an beiden Enden.

Die modernen und komfortablen VT 08 repräsentierten das Aushängeschild der jungen Bundesbahn und erfreuten sich bei den Reisenden großer Beliebtheit. Die glatt gerundete Form der Zugenden führte schnell zum Spitznamen "Eierköpfe". Die luxuriösen Züge bedienten Langstrecken-Kurse mit so klingenden Namen wie "Rheinblitz", "Münchner Kindl", "Roland", "Schauinsland" oder "Saphir". Darüber hinaus waren die schnellen Züge aber auch auf ausländischen Routen unterwegs wie etwa "Paris-Ruhr" (Dortmund-Paris) sowie "Helvetia" (Hamburg-Zürich).

Die Blütezeit der VT 08 reichte bis in die sechziger Jahre hinein. Nach Elektrifizierung zahlreicher Magistralen waren die VT 08 dann teils auch noch im TEE-Einsatz. Später wurden die Fahrzeuge auf den einfacheren Eilzugstandard umgebaut.

Weltmeister-Heimreise anno 1954

Den zweifellos spektakulärsten Einsatz eines VT 08-Triebwagenzuges bildete die Rückfahrt der Deutschen Fußballnationalmannschaft nach der gewonnenen Weltmeisterschaft 1954 in Bern in diesem komfortablen Triebwagen-Sonderzug. Dieser war eigens zu diesem Anlass mit dem Schriftzug "FUSSBALL-WELTMEISTER 1954" versehen worden.

Auf der Fahrt von Spiez, dem Quartier der deutschen Mannschaft, nach München drängten sich hunderttausende Fußballbegeisterte auf den Bahnhöfen, um die Sensations-Mannschaft zu feiern. Allein den Grenzbahnhof Singen hatten über 20.000 Schaulustige geradezu überschwemmt. Sie standen auf Bahnsteigen, Bahnsteigdächern, Gleisen und wo auch immer sich sonst ein Blick auf den Zug erhaschen ließ. Mehrfach musste die Fahrt wegen der Menschenmassen unterbrochen werden.


    © by Märklin/Trix

    Siehe Reiter Historie.

    Vorbild

    Vorbild:
    • Schnell-Triebwagenzug Baureihe VT 08.5 der Deutschen Bundesbahn (DB).
    • Dreiteilige Bauart mit Achsfolge B´2´+2´2´+2´2´.

    Modell:

    • Dreiteilige Einheit, bestehend aus Triebwagen (VT), Mittelwagen (VM) und Steuerwagen (VS).
    • Mit mfx-Decoder und neuem wartungsfreien C-Sinus-Hochleistungsantrieb in kompakter Bauform.
    • 2 Achsen angetrieben.
    • 2 Haftreifen.
    • Serienmäßig eingebaute Innenbeleuchtung.
    • Kurzgekuppelte Spezialverbindung zwischen den Wageneinheiten.
    • Eingebaute Inneneinrichtung.
    • Führerstände der Endwagen mit freiem Durchblick.
    • Spitzensignal und Innenbeleuchtung mit wartungsfreien Leuchtdioden.
    • Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Zweilicht-Spitzensignal und Schlusslichter sowie
    • Innenbeleuchtung konventionell in Betrieb, digital schaltbar.
    • Dieselmotor-Geräusch, Hornsignal,
    • Anfahrbeschleunigung und Bremsverzögerung mit Control Unit oder Märklin Systems schaltbar.
    • Weitere Betriebs- und Umgebungsgeräusche einschließlich eines Reportageausschnitts der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 mit Systems schaltbar.
    • 2 Schleifer zur Fahrstromaufnahme mit Umschaltung auf den jeweils in Fahrtrichtung führenden Schleifer.
    • Länge des dreiteiligen Zuges 85,6 cm.
    • Als zusätzliche Umgebungsgeräusch-Funktionen sind
      • eine Bahnsteigansage,
      • die Nebengeräusche von schließenden Türen sowie
      • ein Abfahrtspfiff mit Systems schaltbar.
    • Ferner lässt sich mit der Central Station das Geräusch zischender Druckluft auslösen.

      Passender Zwischenwagen mit vorbildgerechter Beschriftung "FUSSBALL-WELTMEISTER 1954" - Art. 42080.

      Für Zweileiter-Gleichstromsysteme wird dieses Triebwagenzug-Modell von Trix angeboten: VT 08.5 - Trix 22608. Der Zwischenwagen "Fußball WM 1954" - Trix 24608.

    Highlights:
    • Komplette Neuentwicklung entsprechend der Ursprungsausführung.
    • Gehäuse aus Metall.
    • Neuer C-Sinus-Antrieb in kompakter Bauform.
    • mfx-Decoder mit vielfältigen Sound-Funktionen.
    • Eingebaute Innenbeleuchtung mit wartungsfreien LED.
    VT08.5, BRxxx Märklin       00000 00000 00000 00000 00000 00000
    Systems mfx C-Sin2/3*   39080
    * ... nur nach werksseitiger Umrüstung
           
    CSin3     39081      
        DC       39082    
    mfx+            
    Trix    2L DC - DCC       22602    
            22080  
    Quelle: Modellbau wiki [VT 08.5]{-article id="1921"}[text]{/article}
    Vorbild, Modell, Highlights © by Märklin / Trix - teils auch mit eigenen Ergänzungen

    Produktdatenbank

    Infos / Dokus in/aus der Produkt-Datenbank Märklin 39080 42080
    Trix 22608 24608

    Hinweis:

    Die Produkt-Datenbank von Märklin / Trix umfasst Artikel ab dem Produktionsjahr 2000.

    Bei bestimmten Artikel - wie z.B. Sondermodelle, Händler-Kleinserien, etc. - verweigert man aber die Anzeige.


    Erfolgt keine Anzeige, kann über die Techn. Dokumente eine neue Suche gestartet werden.

    Hinweis/e

    Die Lokomotive / der Zug stammt aus einer Periode, in der Märklin Decoder verbaute, die nur eingeschränkt für den digitalen / analogen Betrieb taugten.

    Hier zeigte sich z.B. beim Fahrbetrieb eine reaktive Verringerung der eingestellten Modell-Geschwindigkeit, wenn es beim Betrieb mit mehreren Loks/Zügen zu größeren Lastschwankungen -  z.B. durch das Anfahren anderer Züge - auf der Anlage kam. 

    Genauere Beschreibung:

    Der ursprüngliche Zug verringert kurz seine eingestellte Geschwindigkeit und beschleunigte dann wieder auf seinen eingestellten Wert.

    Dieses Verhalten war bei den Märklin-Modellbahnern schnell mit dem Phänomen "Ruckelsinus" belegt. Eine Abänderung war nur durch eine neue Steuerelektronik möglich. 

    Märklin verbaute sie später serienmäßig werkseitig in neue Modelle [als CSIn3]. Für die Modelle mit CSin2-Antrieb wurde eine kostenfreie Umrüstaktion angeboten, wenn man die betroffenen Modelle zum Service nach Göppingen einschickte. 

    Diese Aktion lief eine Zeit lang, wurde dann aber mit dem Schwinden der notwendigen Ersatzteile auch wieder beendet.

    Hier man man nachlesen, welche Modelle davon betroffen waren.

    Nach einem Beitrag im Stummiforum, geht es um folgende Modelle, bei denen der Antrieb getauscht werden kann.

    Sicherheitshalber sollten sie in ihrem Modell aber nachsehen, ob nicht doch schon eine CSin3- Treiberplatine eingebaut ist. Die Modelle wurden auch teils bereits werksseitig ab 2006 mit dem SDS-Motor ausgeliefert.

    ... hier die Daten der damals betroffenen Modelle:

    CSin3 SDS aufkleberCSin3 SDS aufkleber1CSin3 SDS aufkleber1

    Man erkennt den SDS-Antrieb an einem Aufkleber auf der Lokomotiv-Verpackung und auf der Platine, auf dem u.a. der Märklin interne Schriftzug csin3 - anfangs mit einer 4-stelligen Nummer (csin3-nnnn) und später dann mit einer 6-stelligen ET# (z.B. csin3104673) - zu finden ist. Die Nummern stehen wohl für den Software-Stand in der Treiberplatine an. Dieser ist wahrscheinlich auch abhängig vom Modell.

    • 26610 Henschel-Wegmann-Zug
    • 37900 BR 290
    • 37901 BR 290
    • 39010 BR 01
    • 39015 BR 01
    • 39080 VT08.5
    • 39120 E10.3
    • 39420 Re 4/4 I
    • 39440 BR 144
    • 39619 BR 61
    • 39680 E18
    • 39681 E18
    • 39800 V200
    • 39801 Am 4/4
    • 39802 BR 220
    • 39834 Taurus MWB
    • 39835 Taurus Porsche
    • 39980 BR 798
    • 39985 BR 798
    • 39572 BR 103.1
    • 39582 BR 151
    • 39820 V270 PEG

    Hier wird der Betrieb ausschließlich mit dem Trafo 6647 erlaubt. Das ist durchaus ernst zu nehmen. Spätere Modelle mit geänderten Antrieben, haben diese Einschränkungen nicht.

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