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Sondermodell 2 des Jahres 2021/2022 |
#![]() techn. Übersicht
zum Modell des/der Diesel- Lokomotive der Baureihe BR95.9 der Deutsche Bundesbahn (DB) als Diesel-Triebwagen in weiss/rot/grau/schwarz er Farbgebung Gebaut von Hersteller: Waggonfabrik Uerdingen, MAN, Waggonfabrik Lüttgens als Versuchs-/Serienlokomotive aus dem Typenprogramm der DB. Epoche: III, Betriebsnummer: ?
Historie
VT 95.9 - "Schienenbus VT 95.9 mit Einachs-Anhänger VB 141.2"
Schon in den 1930er Jahren entstanden die ersten Schienen-Omnibusse aus dem Wunsch heraus, leichte und anspruchslose Fahrzeuge unter Verwendung von Teilen und Baugruppen aus dem Lastwagen- und Omnibusbau zu entwickeln. Bald nach Ende des Zweiten Weltkriegs erkannte die spätere Bundesbahn, dass nur durch den extensiven Einsatz solcher Schienenbusse der Betrieb auf vielen unwirtschaftlichen Nebenstrecken gegen die wachsende Konkurrenz auf der Straße aufrecht zu erhalten war. 1949 erging daher an die Waggonfabrik Uerdingen der Auftrag, ein solches Fahrzeug zu entwickeln. Zwischen März und August 1950 konnten elf Prototypen mit einem unterflur eingebauten Büssing-Motor (110 PS) in Betrieb genommen werden. Mit dem VT 95 912 (später VT 95 9112) folgte im November 1950 das letzte und vor allem richtungsweisende Vorserienfahrzeug. Mit einer Sondergenehmigung des Verkehrsministers konnte bei diesem Schienenbus der Radsatzstand auf 6.000 mm verlängert werden. Dank der Verlängerung des Wagenkastens war nun auch ein ausreichendes Platzangebot vorhanden. Nach gründlicher Erprobung entstand in den 1950er Jahren eine ganze Familie von Schienenbussen. Eine erste Serie von 60 Einheiten der einmotorigen VT 95 rollte ab 1952 aus den Werkshallen. Der feste Radsatzstand von 6.000 mm war geblieben, doch ansonsten gab es einige Änderungen. Die Frontpartie war nun korbbogenförmig gewölbt und mit Oberlichterfenstern über dem Führerstand ausgestaltet. Bald jedoch traten in steigungsreichen Regionen Probleme mit der geringen Motorleistung der Schienenbusse auf, so dass ein Beiwagen (VB 142) nicht mehr mitgeführt werden konnte. So kam die DB auf die Idee, einen leichten Anhänger für Fahrrad- und Gepäcktransport zu entwickeln. Daher wurden 1951 zunächst sieben einachsige Anhänger (VB 141 200-206) für den VT 95 in Auftrag gegeben. Ihre Ausführung war denkbar einfach: Auf dem ungebremsten Radsatz ruhte symmetrisch der Wagenkasten, beidseitig mit einer Scharfenberg-Kupplung sowie jeweils einer Stütze zum Abstellen ausgerüstet. Im Innenraum des 4,98 m langen und knapp 2 Tonnen schweren Anhängers konnten neben dem mittig angeordneten Gepäckbereich insgesamt acht Fahrräder Platz finden. Jeweils drei Falttüren auf jeder Seite ermöglichten die separate Be- und Entladung von Fahrrad- und Gepäckbereich. Nach ausführlicher Erprobung der ersten Exemplare bestellte die DB 50 weitere Anhänger gleicher Bauart, die 1955 als VB 141 207-256 ausgeliefert wurden. Ebenfalls bis 1955 folgten der ersten VT 95-Serie fünf weitere mit insgesamt 496 Schienenbussen, wobei mit dem Einbau von 130- bzw. später 150-PS-Motoren die Leistung kontinuierlich gesteigert werden konnte. Bei diesen späteren Serien wurde auf die Oberlichter verzichtet. Dreiteilige Falttüren an den Wagenenden sorgten nun für einen schnellen Fahrgastwechsel. Mit diesen Fahrzeugen löste die DB auf zahlreichen Nebenbahnen die Dampflok endgültig ab, denn nur durch die extrem wirtschaftliche Betriebsweise der Schienenbusse ließ sich auf vielen Linien überhaupt ein Betrieb aufrechterhalten. Leider bewährten sich die Einachsanhänger im täglichen Einsatz nicht sonderlich, denn das umständliche und zeitraubende Umsetzen in den Endbahnhöfen erforderte jedes Mal das Ausfahren der integrierten Stützen, um das Fahrzeug in der Waagerechten zu halten. Mit zunehmender Ablieferung der zweimotorigen Schienenbusse VT 98 verschwand schnell der Bedarf nach den Gepäckanhängern und so waren Ende 1964 nur noch drei Exemplare übrig. Sie wurden schließlich unter der neuen Baureihenbezeichnung 941 am 1. Januar 1969 ausgemustert. Ab Mitte der 1970er-Jahre schieden auch die einmotorigen Schienenbusse (ab 1968 Baureihe 795) in größerer Stückzahl aus. 1983 musste der 795 445 als letzter seinen Dienst quittieren. Zahlreiche 795 fanden im Ausland und natürlich auch bei Museumsbahnen in Deutschland ein neues Betätigungsfeld. Zum Museumsbestand der DB gehört der 795 240 (ex VT 95 9240) © by Märklin/Trix ... ModVorbildVorbild:
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Lok-Familie
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