Lange hat man bei Märklin gebraucht den Modelleisenbahnern eine zeitgemäße E10 mit Bügelfalte anzubieten. Aber seit 2006 ist es nun soweit. Die E10 rollte bereits in mehreren Varianten an.
Lange hat man bei Märklin gebraucht den Modelleisenbahnern eine zeitgemäße E10 mit Bügelfalte anzubieten. Aber seit 2006 ist es nun soweit. Die E10 rollte bereits in mehreren Varianten an.
Modelle - Übersicht
BR110-E10 - Modelle von Märklin/Trix
Märklin-Modelle der BR110-E10 der DB u.a.
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Trix-Modelle der BR110-E10 der DB u.a.
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Details
Trotz der Neukonstruktion gab/gibt es schon nach kurzer Zeit aber auch Punkte zu verbessern - speziell der Antrieb war betroffen..
Trotz der Neukonstruktion gab/gibt es schon nach kurzer Zeit aber auch Punkte zu verbessern - speziell der Antrieb.
In den ersten Ausführungen (Produktionszeitraum 2006-2007 wurde als Antrieb der sogen. Kompakt-Sinus eingebaut.
Dieses Antriebskonzept hat einige Nachteile wie:
teilweise starkes Ruckeln im unteren Geschwindigkeitsbereich
sichtbare Veränderung der Fahrgeschwindigkeit beim Wechsel in unterschiedlich belastete Anlagen-/ Booster-Bereiche
Nach heftigen Protesten der Kunden hat Märklin nachgebessert und bietet ab 2008 mit dem neuen SoftDrive-Sinus Antrieb nun eine deutlich verbesserte Lösung. Für die älteren Modelle gibt/gab es ein kostenlose Umrüstaktion.
Setzen Sie sich also vor einem etwaigen Umbau mit Märklin in Verbindung und lassen sie Ihr Modell vorher umrüsten.
Umbaumöglichkeiten
Ich möchte mich hier aber auf die elektrischen Unzulänglichkeiten beschränken. Es wird also
Leider wurden die meisten Lok-Varianten noch mit nicht abschaltbarem Schlusslicht ausgeliefert. Erst bei Modellen in neuer Zeit wurde das dann geändert. Wer seine alten Modelle mit schaltbarem Schlusslicht umbauen will, findet hier einige Hinweise dazu.
Leider wurden die meisten Lok-Varianten noch mit nicht abschaltbarem Schlusslicht ausgeliefert. Erst bei Modellen in neuer Zeit wurde das dann geändert. Wer seine alten Modelle mit schaltbarem Schlusslicht umbauen will, findet hier einige Hinweise dazu.
Grundsätzliche Überlegungen
Die Märklin-Lokomotiven der BR E10.x und BR 112 sind mittlerweile seit ihrem ersten Erscheinen in 2006, in verschieden Antriebs-und Ausstattungs-Ausführungen produziert worden.
Bei der Variante - 39123 | E10.12 / 150-Jahre Jubiläums-Sonderserie" im Jahre 2009 - wurde offensichtlich eine "Geheime" Funktion realisiert, die nicht in der Funktionsauflistung im Handbuch bzw. in der Märklin-Produktdatenbank enthalten ist.
Die Steuerung des Schlusslichtes kann geändert werden.
Es lässt sich dann unabhängig Ein-/Ausschalten, wenn man den Decoder-Ausgang AUX3 auf eine Fx-Funktion mappt. Das geht leider derzeit nur mit den dazu geeigneten Zentralen CS1(reloaded), CS2, CS3 und ECOS, ECOS2 oder, wenn ein ESU-Decoder verbaut wurde mit dem Lok-Programmer.
Bei dem hier geschilderten Umbau, wird die neue Funktion direkt durch Veränderungen auf eingebauten Hauptplatine durchgeführt - zugegeben etwas kniffelig, aber möglich.
Wer mit dem Löten von SMD-Bauteilen aber so seinen Probleme hat, kann hier nachlesen, wie es auch anders geht.
Vergleich der Hauptplatinen
Beim Vergleich der bisher erschienenen Decoder-Träger Platinen fallen verschiedene Dinge auf:
KS-Antrieb
Platine für den Kompakt-Sinus-Antrieb
39120.1
39121.1
Bauserien ab 2006 - 2007
Hier sind keine Auffälligkeiten ersichtlich.
SDS-Antrieb
Platine für den SoftDrive-Sinus-Antrieb
39120.2
39121.2
26450
Bauserien ab 2007 - 2009
Hier sind zwei "0-Ohm-Brücken" eingelötet und der AUX3-Verstärker ist vorhanden.
SDS-Antrieb/39123
Platine für den SoftDrive-Sinus-Antrieb... ab Artikel# 39123
39123
Bauserien ab II/ 2009
Hier fehlen die "0-Ohm-Brücken" und es sind weitere Bauteile (Transistoren und Dioden) eingelötet
Hinweis/e zu SDS-Antrieb
LED-Vorwiderstände
FS 1
Artikel-#
LED-Farbe
FS 2
27k 33K 1k8
39123
warm-weiß
33k 27k 1k8
5k6 5k6 1k2
39120.x, 39121.x, 26450
gelb
5k6 5k6 1k2
Erst in der Platinenversion 3 hat man bei Märklin die Abschaltung der Schlusslichter richtig integriert. Die Möglichkeit wird aber nicht in der Dokumentation und Funktionsbeschreibung erwähnt.
Die früheren Versionen haben dieses Feature nicht. Bei der Platinenversion 2 ist ein Ansatz vorhanden, der aber durch die 0-Ohm-Brücken umgangen wird.
Schaltung
{reg R}
Damit klar wird, was da eigentlich gemacht wurde, hier mal kurz ein Schaltungsauszug.
Die im unteren Kasten abgebildeten Transistoren bilden die Schalter, die über AUX3 gesteuert werden. Abhängig davon, welcher der beiden richtungsabhängigen Ausgänge (F0-v/F0-h) gerade aktiv ist, leuchten dann die entsprechenden LEDs auf.
{/reg}
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Umbau der Hauptplatine (Variante 2)
Mit diesem Wissen ausgestattet, habe ich nun versucht die Version 2 Platine so umzubauen, dass eine Schlusslichtabschaltung möglich wird.
Eines sei aber gleich vorweg gesagt. Es ist extrem eng und schwierig, weil:
Die LötPADs für die beiden Schalttransistoren eine Sondergröße darstellen, so dass normale SMD-Transistoren (SOT23) nur schwierig passen. Platz wäre auf der eigentlich genug dagewesen, aber man muss es ja den Umbauern auch nicht zu einfach machen.????
Die beiden Dioden auf der Version-2-Platine nicht vorgesehen sind und diese somit frei nachbestückt werden müssen. Diese sorgen im Übrigen dafür, dass das obere Spitzenlicht auf der Seite, an dem das Schlusslicht abgeschaltet wird, dann nicht trotzdem leuchtet. Dieser Effekt tritt durch die besondere Schaltung der oberen Spitzenlicht-LED auf. Diese wird einzeln mit einem wesentlich geringeren Widerstand betrieben, da sie - wegen des mehrfach gekröpften Lichtleiters - um ein Vielfaches heller sein muss als die unteren Spitzenlicht-LEDs.
In diesem Bild sind die beiden "0-Ohm Widerstände bereits entfernt.
Transistor
Diode
Transistor
Diode
Transistor
Als Transistor wird ein NPN-Kleinleistungs-Typ (z.B. BC846(1B), BC847(1E),...) in SMD-Ausführung (Gehäusebauform: SOT-23) verwendet, aber auch die anderen aufgeführten Typen sind verwendbar.
Da auf der Platine neben den Transistoren auch die Dioden nachgerüstet werden müssen, der Platz aber gerade auch durch den später aufgesteckten Decoder in der Höhe begrenzt ist, habe für die Dioden auch die SMD-Bauform SOT-23 gewählt.
Die Transistoren lassen sich an zwei Stellen so gerade noch mit den LötPADs verbinden. Nur das hier im Bild gezeigte Beinchen des rechten Transistors wird etwas hochgebogen, so dass kein Kontakt zum darunterliegenden PAD besteht.Dann werden an der Diode alle Beinchen hochgebogen und diese dann wie im Bild gezeigt verlötet. Das graue Kabel muss anschließend dann noch mit dem Anschluss F0-V an der Schnittstelle verbunden werden.
Das machen wir aber an Widerstand, um das Löten an den eng beieinander liegenden Pins der Schnittstelle zu vermeiden.
Auf der anderen Seite machen wir das genau so.
Wir löten auch an dem rechten Transistorbeinchen eine Diode an.
In der Totalen sieht das so aus, wenn es fertig ist.
Die Bauteile können anschließend noch mit etwas Flüssigkleber fixiert werden
Decoderprogrammierung
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Bauteilebezug
Bei den bekannten Elektronik-Versendern (Conrad/Reichelt/Kessler, etc.)Oder einfach mal bei mir anfragen. Die benötigten Standardbauteile habe ich "in kleinen Mengen" immer vorrätig.
Alternative
Wem das alles zu klein, zu schwierig sein sollte, der kann auch auf meine Leiterplatte LP-03 ausweichen. Mit dieser kann man einen alternativen Umbau machen.